Hundetrockenfutter: Alleinfutter oder Beifutter?
Die Ernährung des Hundes mit Trockenfutter ist für den Hundehalter praktisch und einfacher zu handhaben als beispielsweise die Eigenherstellung aus Frischfleisch, Gemüse und Nahrungsergänzungsmitteln. Wird ausschließlich Trockenfutter gefüttert, ist es besonders wichtig, auf die Zusammensetzung zu achten. Nur so kann gewährleistet werden, dass der Hund nicht nur satt wird, sondern auch alles an Nährstoffen erhält, was er braucht.
Das Hundegewicht bestimmt die Futtermenge
Beim Füttern sollte der Hundehalter das Gewicht seines Hundes kennen und sich in Bezug auf die Trockenfuttermenge nach der Herstellerempfehlung richten. Auch wenn diese im Vergleich zu Nassfutter im Napf etwas kläglich aussieht, sollte man sich zunächst an die Vorgaben halten. Füttert man ständig überhöhte Mengen, riskiert man eine deutliche Gewichtszunahme. Anders als bei Nassfutter in zu großen Mengen wird der Hund beim Trockenfutter nicht mit dem Fressen aufhören, wenn er satt ist. Es handelt sich ja um ein konzentriertes Futtermittel, das in Verbindung mit frischem Wasser im Magen des Tieres aufquillt und dadurch zur Sättigung beiträgt. Ein gutes Indiz für zu große Trockenfuttermengen sind Häufigkeit des Kotabsatzes und Kotmenge.
Immer für ausreichend Wasser sorgen
Hinzu kommt, dass Trockenfutter durstig macht und dementsprechend der Wasserbedarf des Hundes steigt. Das kann besonders bei älteren Tieren unter Umständen zu Herz- und Nierenproblemen führen. Deshalb ist auch die Verwendung von Trockenfutter als Beigabe zum Nassfutter problematisch. Selbst wenn man die verfütterten Mengen genau aufeinander abstimmt, kommt es auf Dauer zu einer Überversorgung an bestimmten Vitaminen und Mineralien. Dies kann langfristig genauso schädlich sein wie eine dauernde Unterversorgung.